Sonntag, 26. Juni 2016

"Wir haben ein anderes Menschenbild als...

Personal-Auswahl: "90 Prozent Unfug"

"Die meisten dieser Menschen bewegen sich im selben Dunstkreis wie Sie und schauen aus derselben Perspektive auf die Welt. 



http://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/netzwirtschaft/f-a-z-exklusiv-wir-haben-ein-anderes-menschenbild-als-linkedin-14298744.html

http://www.karriere.de/berufseinstieg/persoenlichkeitstest-der-glaeserne-kandidat-4902/

http://karriereblog.svenja-hofert.de/2015/11/die-dummen-sind-so-sicher-und-die-gescheiten-so-voller-zweifel-warum-fuehrungskraefte-diese-6-eigenschaften-von-helmut-schmidt-brauchen/







"Male deine Familie als Tiere"

"Was das mit dem Job zu tun haben soll, ist mir schleierhaft." 



"Geheimniskrämer am Werk 
Wer welche Tests anwendet, bleibt ein gut gehütetes Geheimnis. Nur eine Hand voll der von karriere befragten Unternehmen legte die Karten auf den Tisch. Zu groß die Furcht, gute Bewerber zu verschrecken oder den Überraschungseffekt zu verschenken.




"Die 251 Fragen decken 14 Bereiche wie Führungsmotivation, Kontaktfähigkeit oder Belastbarkeit ab...

"Ihr Ziel: passgenaue Persönlichkeiten auszufiltern - für den Job im Außendienst das extrovertierte Kommunikationsgenie, für die Controlling-Stelle den gewissenhaften Analytiker.



"Bitte beantworten Sie alle Fragen spontan und ehrlich." Sich daran zu halten, mag ehrenwert sein - klug ist es nicht. 


"90 Prozent Unfug



"Als Dank dafür, dass Sie so ehrlich waren, bekommen Sie womöglich den Job nicht", warnt Martin Kersting. 



http://www.karriere.de/berufseinstieg/persoenlichkeitstest-der-glaeserne-kandidat-4902/





"In den Big Five müsste Schmidt eine hohe Offenheit, hohe Stabilität, hohe Gewissenhaftigkeit und niedrige Verträglichkeit gehabt haben – also ein fast idealtypisches „Leader-Profil“. Im MBTI dürfte der damit ein ENTJ gewesen sein, ein Rationalist, eher extrovertiert, offen und intuitiv sowie konsequent – wie übrigens auch Napoleon, Bill Gates und Aristoteles, glaubt man den amerikanischen Celebrity-Portalen. „ENTJs are natural born leaders”, steht in einem Portal. Passt ja.

http://karriereblog.svenja-hofert.de/2015/11/die-dummen-sind-so-sicher-und-die-gescheiten-so-voller-zweifel-warum-fuehrungskraefte-diese-6-eigenschaften-von-helmut-schmidt-brauchen/






"Die meisten dieser Menschen bewegen sich im selben Dunstkreis wie Sie und schauen aus derselben Perspektive auf die Welt.


Was ihnen auffällt, haben Sie oft schon längst bemerkt. Was sie hören, ist oft schon an Ihre Ohren gedrungen – zum Beispiel der Tipp, dass in der Tochterfirma eine Stelle frei wird, um die sich jetzt dreißig Tipp-Empfänger balgen. Nicht einmal die Denkanstöße dieser Menschen werden immer nützlich, weil neu für Sie sein – schließlich bevorzugen wir Freunde, die auf derselben Wellenlänge funken.

Gutes Networking sprengt diese Enge:

Statt immer wieder dieselbe Wellenlänge abzuhören, sollten Sie gezielt neue Sender empfangen, über Ihren direkten Bekanntenkreis hinaus."


http://www.zeit.de/2012/40/networking-jobsuche-bewerbung



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Uske, Hans (1995)

"Das Fest der Faulenzer. Die öffentliche Entsorgung der Arbeit"

http://www.willscheck.de/willshort/uske-hans-1995das-fest-der-faulenzer-die-offentliche-entsorgung-der-arbeitslosigkeit

https://detektor.fm/politik/arbeitslosigkeit-von-der-staats-zur-buergerschuld





vs.



"In einer Berufsgruppe herrscht tatsächlich fachlicher Mangel: bei den Personalern



"Viele Personaler sind operativ zu bis über beide Ohren. In der Krise wurde dann noch mal gespart, da hieß es: Wofür brauchen wir so viele Leute im Personalbereich?"

Fachkräftemangel also in der Personalabteilung?

Diese Beobachtung hat auch der Testbriefschreiber Axel Haitzer gemacht: Die Mitarbeiter dort hätten "die administrativen Themen sehr gut drauf. Und natürlich muss die Gehaltsabrechnung oder die Meldung zur Krankenkasse stimmen. Aber das sind typischerweise Leute, die nicht gern kommunizieren." -

http://www.brandeins.de/archiv/2011/sinn/die-fata-morgana/





"Die bei den Arbeitsagenturen registrierten offenen Stellen werden mit sieben multipliziert, weil Unternehmen längst nicht alle vakanten Positionen melden. Dem stellt man die Zahl der Arbeitslosen gegenüber. Ergebnis: Es klafft eine eklatante Lücke zwischen Angebot und Nachfrage.

"Doch der Arbeitsmarkt funktioniert völlig anders", sagt Brenke.
...
Wenn ein Gut knapp ist, steigt normalerweise sein Preis. Doch nominal sind die Gehälter der Ingenieure in den vergangenen Jahren kaum gestiegen, berücksichtigt man die Kaufkraft, sogar teilweise gesunken."

http://www.brandeins.de/archiv/2011/sinn/die-fata-morgana/






"100 Bewerbungen und mehr sind oft nötig, um am Ende einen Job zu bekommen.

http://karriereblog.svenja-hofert.de/2014/09/03-prozent-wie-unwahrscheinlich-einladungen-auf-vorstellungsgespraeche-wirklich-sind-und-an-welchen-schrauben-sie-drehen-koennen/






http://www.welt.de/politik/deutschland/article156473857/Kopfschuetteln-ueber-Nahles-Plaene-fuer-Fluechtlingsjobs.html

Kommentare

von RW

"So langsam naht sie, die Stunde der Wahrheit.
Es geht also nicht mehr um Ärzte und Ingenieure. Es geht um kommunale Hilfsdienstleistungen und damit keine von Unternehmen oder Konsumenten getätigte Nachfrage sondern staatliche "Beschäftigungsideen". Und es geht um eine sich immer weiter ausdehnende Sozial-, Betreuungs- und Beschäftigungssimulationsindustrie, in der sich das Klientel mit stetig wachsendem Aufwand gegenseitig mit Arbeit versorgen wird.
Das ist Sozialismus pur. Und das wird auch so enden."

TechZeck

"Die Träger, die diese "Jobs" abwickeln,verdienen sich weiterhin eine goldene Nase; auf unserer aller Kosten!
Es ist alles der pure Wahnsinn."

http://www.welt.de/politik/deutschland/article156473857/Kopfschuetteln-ueber-Nahles-Plaene-fuer-Fluechtlingsjobs.html



vs.


Arbeitslosigkeit: Immer mehr Geld für Hartz IV-Empfänger fließt in Verwaltung | Kölnische Rundschau

http://www.rundschau-online.de/politik/arbeitslosigkeit-immer-mehr-geld-fuer-hartz-iv-empfaenger-fliesst-in-verwaltung-23570590



Jobcenter: Geld für die Bürokratie, nicht für die Arbeitslosen - DWN

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/03/05/jobcenter-geld-fuer-die-buerokratie-nicht-fuer-die-arbeitslosen/


Arbeitsministerin: Geld für Beamte statt für Arbeitslose? - Wirtschaftspolitik - FAZ - Faz.net

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/arbeitsministerin-geld-fuer-beamte-statt-fuer-arbeitslose-14042920.html



Geld für die Verwaltung: Hartz-IV-Millionen sollen zweckentfremdet worden sein - T-Online.de

http://www.t-online.de/wirtschaft/jobs/id_75374912/hartz-iv-millionen-sollen-zweckentfremdet-worden-sein.html



vs.

"Fachkräfte zu disqualifizieren ist leicht, damit sie in 450-Euro-Jobs und durch Aufstockung: ungelernte Angelernte bleiben sollen und in den Folgejahren schließlich die qualifizierten ersetzt haben werden. Die Korrektur dieser Fehlpolitik wird kosten und sehr hart werden: für alle und jeden." -Unbekannt




Politik
Arbeitslosigkeit: vom Wandel eines Begriffs – und einer Schuldfrage
30.08.2012

"In der "alten" Bundesrepublik galt Arbeitslosigkeit als Schicksalsschlag, Betroffene erhielten Mitleid, und der Staat sah sich Versagensvorwürfen gegenüber. Das hat sich gedreht. Heute wird Betroffenen immer öfter Faulheit, Unwillen und eine pauschale Mitschuld unterstellt. Wie konnte es dazu kommen?

Aus Mitleid wurde Stigma

Dementsprechend werden Arbeitslose heute nicht mehr bemitleidet, sondern eher stigmatisiert. Nicht selten reden wir über Arbeitslosigkeit, als sei sie ein selbst gewähltes Schicksal. Wer keinen Job hat, gilt schnell als faul und bekommt Ratschläge wie:

"Wer nur richtig sucht, der findet auch Arbeit.

Warum und ab wann sich der gesellschaftliche Blick auf die Arbeitslosigkeit geändert hat, hat uns der Sozialwissenschaftler Hans Uske erklärt. Er forscht am Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung in Duisburg.

Arbeitslosigkeit - Vom Wandel eines Begriffs

Audio Player: 7 Min.


https://detektor.fm/wp-content/uploads/2012/08/Arbeitslosigkeit_-_Von_der_Staats-_zur_Buergerschuld_WEB.mp3




Nahles will Flüchtlingsjobs auf 80 Cent dumpen - Landtreff.de

vs.



Die sicherste Grundlage einer Produktion ist die Qualität. Danach - und eine große Strecke weiter kommen die Produktionskosten.

Andrew Carnegie
(1835 - 1919), schottisch-US-amerikanischer Stahlmagnat



Die Güte des Werkes ist nicht abhängig vom Werkzeug, sondern von demjenigen, der das Werkzeug bedient.

Unbekannt



Qualität ist kein Zufall, sie ist immer das Ergebnis angestrengten Denkens.

John Ruskin
(1819 - 1900), englischer Kunstkritiker, Sozialökonom und Sozialreformer



Qualitätsware: ein Artikel, der hält, bis er ganz bezahlt ist.


Unbekannt




~ aphorismen.de






Wenn Sie einen Marketing-Automaten brauchen:
Dann sind Sie hier ...
http://simples-marketing.blogspot.com/2012/02/wenn-sie-einen-marketing-automaten.html

 

 

 






Kommentare:

simples :: marketing hat gesagt…

Ich sehe jetzt ein, warum Nietzsche* aphoristisch schrieb. Wer keinen Zusammenhang mehr sieht, keine Systematik, kann nur noch episodisch verfahren.

*Wär' sein Wort eine Brücke, ich ginge nicht darüber.



Leben ist Brückenschlagen über Ströme, die vergehen.

Am Anfang war das Wort und nicht das Geschwätz, und am Ende wird es nicht die Propaganda sein, sondern wieder das Wort.


http://www.gutzitiert.de/zitat_autor_sprichwort_2334.html
http://www.gutzitiert.de/zitat_autor_gottfried_benn_97.html

simples :: marketing hat gesagt…

www.chefsache.de

"Ein Online-Training zum „Unconscious Bias“ soll ab kommender Woche dabei helfen, Kenntnisse zum Problem unbewusster Denkmuster zu vertiefen - es ist dann auf www.chefsache.de für jedermann verfügbar. „Jeder Einzelne sollte sich bewusst werden, in welchen Situationen er sich selbst von unbewussten Denkmustern bei seinen Entscheidungen im Alltag leiten lässt“, sagte Bosch-Arbeitsdirektor Kübel.

Neu dabei in dem „Chefsache“-Netzwerk sind die Lufthansa, EnBW und der Tüv Rheinland. Die Schirmherrschaft in der vor etwa einem Jahr gestarteten Initiative hat BundeskanzlerinAngela Merkel (CDU). Im Bundeskanzleramt ist im Oktober eine Konferenz des Netzwerks geplant, zu der Merkel einlädt."

http://www.focus.de/finanzen/karriere/gesellschaft-aus-fuer-bewerbungsfotos-siemens-erwaegt-abschaffung_id_5663412.html

simples :: marketing hat gesagt…



12. Die Dame sollte erst mal...
heavenstown

den internen Siemens Job Markt aufräumen wo ein nicht geringer Anteil an Stellenanzeigen nur pro-forma aufgegeben werden damit der Process erfullt ist. Der Kandidat aber schon vorher feststeht...



6. So weit geht also die Ent-Diskriminierung schon...
spigalli


 ...So, jetzt mal ohne Ironie: Wenn ein Betrieb so voreingenommen ist, dass er die besten Gelegenheiten auf der Straße liegen lässt, dann wäre es mal wieder Zeit, das Wort U N T E R N E H M E R zu buschstabieren. geht schneller als Bewerbungsprozesse umzustrukturieren.




4.
gerd.leineune

...Bewerbungsphotos sind aus anderen Gründen verzichtbar. Aber die werden hier gar nicht genannt. Sie sind beispielsweise insofern wenig aussagekräftig, als dass sich jeder Hans ein Jacket anziehen kann und es im Zweifel zumindest für das Photo auch tun wird. Man müsste die Leute agieren sehen, wenn sie sich unbeobachtet fühlen und nicht vorgeben etwas zu sein, was sie möglicherweise nicht sind.


~ Bewerbungsfotos bei Siemens

Danke, wir wollen Sie nicht sehen!


http://m.spiegel.de/karriere/berufsstart/a-1099420.html

simples :: marketing hat gesagt…

01 "Die Theorie wirkt wie losgelöst von der Praxis"
02 Keine Anreize, sich um die Lehre zu kümmern

http://www.zeit.de/2016/24/universitaet-bildungsforschung-studium-praxis-theorie/komplettansicht