Freitag, 10. Juni 2016

Personalauswahl: Mit den falschen Algorithmen -

Marke verwässert,  Produkt verwässert.  
Personal verwässert, Auswahl verwässert: 
zuerst oder zuletzt?




# "Ungeeignetes Personal trifft falsche Entscheidungen."



# Wer im falschen (...) arbeitet, lebt im falschen Ich. Lebt?

# "Lassen Sie die Texte nicht von Praktikanten schreiben.
Sowohl beim Stelleninserat als auch bei der Absage lohnt sich das Invest in einen Texter."



# "Scheitern bleibt tabu" : „Marketing“ und „Erfolg“ ,  „Marketing“ und „Scheitern“

# "Content Marketing – Wie 'Unternehmensjournalisten'  arbeiten

#  Was wirklich gebraucht wird?








Ich kenne den CV des betreffenden Bewerbers; er ist makellos, mit Auslandserfahrung und allem, was man sich so wünscht.

Vielleicht gefiel es nicht, dass die Person nicht nur in der Finanzbranche Erfahrung gesammelt hat, sondern auch außerhalb

– man wird es nie erfahren.  

Möglicherweise wurde auch gar nicht richtig gelesen. Das kommt vor, erschreckend häufig. 



...Lassen Sie die Texte nicht von Praktikanten schreiben. Sowohl beim Stelleninserat als auch bei der Absage lohnt sich das Invest in einen Texter.

...Nein, ein guter Texter sollte auf der Basis echter Informationen und wirklicher Strategie texten.

...Ich sage bewusst „Außenpolitik“, weil das Wort Employer Branding ein Schimpfwort ist. Nirgendwo sonst wie in der Außenpolitik kommt es so stark auf Diplomatie an – bei maximaler Klarheit und in Harmonie zu den inneren Werten."


http://karriereblog.svenja-hofert.de/2014/02/wir-muessen-leider-absagen/







„Verwechseln Sie nicht Lesbarkeit mit Kommunikation.

Nur weil etwas lesbar ist, bedeutet das nicht, dass es etwas kommuniziert und noch viel wichtiger, es bedeutet nicht, dass es das Richtige kommuniziert.“

David Carson, Designer, designtagebuch.de/wiki/zitate-ueber-design



"Das Auge macht das Bild, nicht die Kamera."

Gisèle Freund, zitate.net





"Ungeeignetes Personal trifft falsche Entscheidungen.

Es gibt mehr Geld aus als nötig und nimmt weniger ein als möglich. 

Nach Schätzung des Finanzdienstleisters Capital One können die Kosten einer Fehleinstellung bis zu drei Mal so hoch ausfallen wie das Gehalt des betreffenden Beschäftigten."



"Ein anderes Problem ist, 

die wahren Fähigkeiten der Bewerber auszumachen und sich keine verborgenen Talente durch die Lappen gehen zu lassen. Teamfähigkeit, Wissensdurst und Wagemut sind gerade in der Bankenwelt gefragte Charakterzüge. Doch diese treten in Lebenslauf und Vorstellungsgespräch nicht zwingend zutage."


http://m.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/talentsuche-in-banken-wenn-der-computer-den-bewerber-auswaehlt-14276010.html





Fazit




Gebraucht werden:

1. die richtigen Algorithmen
2. vom richtigen Personal für die richtige Personalauswahl



Bsp.




"Die (...) Algorithmen - so hoffen die Banken - werden den Ausleseprozess
kürzer,
effizienter und
erfolgreicher machen."



Teamfähigkeit, Wissensdurst und Wagemut sind gerade... (?)

in der Bankenwelt  (?)

gefragte Charakterzüge (?)



http://m.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/talentsuche-in-banken-wenn-der-computer-den-bewerber-auswaehlt-14276010.html



...dann stellen Sie 3 Mitarbeiter (w/m) ein: 

1. Den Teamfähigen
2. Den Wissensdurstigen
3. Den Wagemutigen

Denn 3 in 1 MA gibt es nicht, aber 4 in 1 Team.



Statt:
... Marke verwässert, Produkt verwässert.
Personal verwässert, Auswahl verwässert: zuerst oder zuletzt?



Wer im falschen Team arbeitet, lebt im falschen Ich.
Wer in der falschen Abteilung arbeitet, lebt im falschen Ich.
Wer im falschen Unternehmen arbeitet, lebt im falschen Ich.
Wer im falschen Wirtschaftssektor arbeitet, lebt im falschen Ich.

Lebt?



Was wirklich gebraucht wird?

Eine professionelle Bewerbung:
von Profis für Profis.




"Scheitern bleibt tabu


„Marketing“ und „Erfolg“

„Marketing“ und „Scheitern“

"Der Disziplin liegt es sehr am Herzen, ihre wahrgenommenen Erfolge zu feiern. Und so feiert sie (sich) fast ständig. Nun: Besser dastehen zu wollen als man ist, sich besser fühlen zu wollen als es die reale Situation nahelegt, es sich allen Widrigkeiten zum Trotz gut gehen lassen zu wollen, kann ja kein ernsthafter Vorwurf sein, auch nicht an Marketer."

"Auf ein gelungenes Projekt dürften eher hunderte von misslungenen Projekten kommen. Brancheninsider wissen,

dass auf einen nachhaltig erfolgreichen Produktlaunch wohl tausend Flops folgen. Und man muss sich schon durch sehr viele Artikel in mehr oder weniger akademischen Marketing-Journalen quälen, bevor man auf einen grundlegend sachdienlichen und erfolgversprechenden Hinweis stößt."

http://www.absatzwirtschaft.de/scheitern-bleibt-tabu-79815/





"Content Marketing ist in den Dax-Konzernen angekommen – und gefährdet zunehmend den Journalismus, mahnt der Uni-Professor Lutz Frühbrodt in einer Studie in Zusammenarbeit mit der Otto-Brenner-Stiftung. Im Interview appelliert der Autor an Medien und Wirtschaft, ihre gesellschaftlichen Aufgaben und Wirkungen ernst zu nehmen. mehr…

„Sargnagel des Journalismus“: Otto Brenner Stiftung stellt erste große Studie zu Content Marketing vor

http://www.absatzwirtschaft.de/ein-sargnagel-des-journalismus-otto-brenner-stiftung-stellt-erste-grosse-studie-zu-content-marketing-vor-83629/

Vgl.

http://www.zeit.de/2016/25/content-marketing-journalismus-unternehmen-kundendaten/komplettansicht






„Der Künstler macht, was er will,
der Designer will, was er macht.“

Kurt Weidemann, Typograph, Gestalter




„Meine Aufgabe als Designer kann es nicht sein, ein schlechtes Produkt hübsch anzumalen.“

Jochen Rädeker, Designer (Quelle: dt, Im Gespräch mit Jochen Rädeker)




„Design setzt Inhalt voraus. Design ohne Inhalt ist kein Design, sondern Dekoration.“

Jeffrey Zeldman, Webdesigner, 2008




„Form folgt Funktion – das ist oft missverstanden worden. Form und Funktion sollten Eins sein, verbunden in einer spirituellen Einheit.“

Frank Lloyd Wright, Architekt




„Design is a relationship between form and content.“

Paul Rand, Grafikdesigner (Quelle: designersreviewofbooks.com)




„Das Schöne ist auf das Richtige angewiesen, und das Richtige muss sich in der besten Ästhetik entfalten.“

Otl Aicher, Gestalter, aus „Die Welt als Entwurf“, Ernst & Sohn, 1991




„Design ist auch das, was man nicht sieht.“

Walter de’Silva, Automobildesigner, 2010 (Quelle: sueddeutsche.de)




„Gute Typografie erklärt den Inhalt.
Nicht den Gestalter.“

Kurt Weidemann, Typograph, Gestalter


http://www.designtagebuch.de/wiki/zitate-ueber-design/





Wenn Sie einen Marketing-Automaten brauchen:
Dann sind Sie hier ...
http://simples-marketing.blogspot.com/2012/02/wenn-sie-einen-marketing-automaten.html

 

 

 






Kommentare:

simples :: marketing hat gesagt…



"100 Bewerbungen und mehr sind oft nötig, um am Ende einen Job zu bekommen. 

Das ist eine einfache Wahrscheinlichkeitsrechnung: Bei 100 Bewerbungen ist die statistische Wahrscheinlichkeit, eingestellt zu werden bei ein Prozent, die eingeladen zu werden vielleicht bei 10. 

Bei 1000 schrumpft das Verhältnis auf  0,1 bzw. 1%. Oft ist Auswahl ein Glücksspiel."


"Projektstelle bei einer beliebten NGO: 1.200 Bewerber

Position im Pressebereich bei einer namhaften Institution: 3.000 Bewerber

Marketingposition bei einem Tourismusverband: 350 Bewerber

Kaufmännische Leitungsposition bundesweit: zwischen 70 und 800 Bewerber (höhere Zahlen in Großstädten und bei Markenunternehmen)

Marketing Leitungsfunktion bundesweit zwischen: 150 und 1.500 Bewerber (höhere Zahlen bei Markenunternehmen, in Großstädten und vor allem Fast Moving Consumer Goods)

Controller in Hamburg: 280 Bewerber

Brand Manager in Hamburg: 800 Bewerber



"Es gibt auch Schrauben, an denen sich nicht drehen lässt. 


http://karriereblog.svenja-hofert.de/2014/09/03-prozent-wie-unwahrscheinlich-einladungen-auf-vorstellungsgespraeche-wirklich-sind-und-an-welchen-schrauben-sie-drehen-koennen/



simples :: marketing hat gesagt…



"Sozial ist, was Arbeit schafft?

Die Geschichte eines falschen Satzes...


"...All diese Menschen werden nach der Ideologie "Sozial ist, was Arbeit schafft" vergessen. Und die Vertreter des Satzes wollen auch keine "anständig entlohnten" Arbeitsplätze. Ihre Politik zielt darauf ab, die Lohnkosten zu senken und Arbeitnehmerrechte zu schwächen. Sie wollen die Menschen in Notsituationen zwingen, jede Arbeit annehmen zu müssen, damit die Wirtschaft ihre Gewinne maximieren kann.


http://www.politische.unklarheiten.de/Politik/Sozial-ist-was-Arbeit-schafft

simples :: marketing hat gesagt…


"Wenn jemand seinen Job so wenig mag, dass er es nicht erwarten kann, sich zur Ruhe zu setzen, sollte er sich heute eine andere Beschäftigung suchen", so der Architekt. Dabei geht es nicht darum, weiterhin 40- oder 60-Stunden-Wochen zu fahren, sondern darum, Sinnstiftendes zu tun und den Kontakt zur Welt zu halten. Das hält jung, macht glücklich und schützt vor Einsamkeit.


Deshalb spricht auch einiges dafür, sein Altern wie ein Start-up zu behandeln, in dem kreative Lösungen für Probleme gefunden werden müssen und dabei andere einzubeziehen: Freunde, Familie, Innenarchitekten, Berater. Einmal im Jahr ist Mitarbeiterversammlung.

"Statt das Alter als eine Lebensphase der Entbehrungen und des Mangels zu begreifen und sich auf diesem Weg selbst zu diskriminieren, gilt es, sich klarzumachen, was man weiß und gelernt hat – und es weiterhin einzusetzen. "Wir werden älter, aber wir sind immer noch dieselben Menschen, nur mit mehr Erfahrungen", sagt Hollwich. Er plädiert vor allem dafür, auch weit jenseits der 67 weiterzuarbeiten; die Rente stellt für ihn eine der schlechtesten Ideen der Welt dar.

Foto: Penguin Random House"New Aging – Live Smarter Now to Live Better Forever" von Matthias Hollwich ist auf Englisch erschienen, eine deutsche Ausgabe ist in Arbeit


http://www.welt.de/icon/article156034162/Behandeln-Sie-das-Altern-wie-ein-Start-up.html

simples :: marketing hat gesagt…


"Jeder weiß wie wertvoll und einzigartig ein Unikat ist ! 
Auch Menschen sind Unikate

https://www.xing.com/communities/posts/wir-menschen-sind-unikate-1011331235


"Der Massenware den Kampf ansagen und im Gegenzug die perfekte Lösung anbieten"

~ http://www.thisisjanewayne.com/news/2013/11/19/durfen-wir-vorstellen-newniq-designer-supporten-unikate-sichern/

simples :: marketing hat gesagt…

Pitch
Farce to Farce

"Wenn Unternehmen eine Agentur für Werbung und PR suchen, veranstalten sie meist einen sogenannten Pitch – der Beginn beiderseitigen Hintergehens.


„Die meisten Pitches in Deutschland sind Quatsch“, sagt Oliver Klein, der Chef einer Firma namens Cherrypicker, die ausgerechnet damit ihr Geld verdient, Firmen beim Pitch zu helfen. Er glaubt, dass die Anforderungen an Agenturen viel zu komplex sind, um sie mit einem Briefing und einer Power-Point-Präsentation abzubilden. „Wir sind zwar die größte Pitch-Agentur in Deutschland“, sagt Klein. „Aber wir sind auch die größten Pitch-Verhinderer. Oft bringt ein Pitch gar nichts, und wir empfehlen den Unternehmen, darauf zu verzichten.“


"Im schlimmsten Fall passiert Folgendes: Ein Umsatz- und Imagemonster wie Mercedes-Benz schreibt seine Werbung neu aus. Die Agentur Jung von Matt, die den Etat bislang hatte, soll ersetzt werden. Alles, was Rang und Namen hat, will den Auftrag. Oliver Kleins Cherrypicker werden eingeschaltet und steuern den Auswahlprozess, aber am Ende ist Mercedes-Benz mit keinem Vorschlag zufrieden. Klein: „Am Ende hat der Kunde gesagt: Wenn das das Beste ist, was die uns vorschlagen, dann machen wir das lieber selbst.“ Unterdessen hat Mercedes-Benz eine eigene Agentur namens Antoni gegründet. Sie sitzt nicht im beschaulichen Sindelfingen bei Stuttgart, dem Stammsitz des Unternehmens, sondern in der hippen Berliner Münzstraße, wo coole Bartträger und lässige Girlies unterwegs sind und den Spirit für eine neue junge Mercedes-Welt vorleben sollen.

"Vorhandene Agenturen sind den internationalen Konzernen immer öfter nicht mehr gut genug. Für ihre komplexen Kommunikationsaufgaben beauftragen sie Agenturen, die extra dafür gegründet werden.

"Aber auch bei kleineren Etats verliert der Pitch zunehmend an Attraktivität. Workshops im Unternehmen sind eine Alternative. Dabei erkennt die Firma, ob die eingeladene Agentur wirklich passt. Eine andere Möglichkeit ist noch simpler: Das Unternehmen fordert von ein paar ausgewählten Werbern kein Konzept, nichts Kreatives, keine Präsentation, sondern nur einen Kostenvoranschlag, per E-Mail. Der preisgünstigste Anbieter erhält den Zuschlag. Mit ihm zusammen entwickelt das Unternehmen dann erst das Konzept.

Nicht gerade glamourös. Aber effektiv. ---



„Am Ende hat der Kunde gesagt: Wenn das das Beste ist, was die uns vorschlagen, dann machen wir das lieber selbst.“ Unterdessen hat Mercedes-Benz eine eigene Agentur namens Antoni gegründet."


http://www.brandeins.de/archiv/2016/richtig-bewerten/pitch-farce-to-farce/


simples :: marketing hat gesagt…

"Auch ein hoher Bildungsstand schützt davor nur bedingt: Selbst Spezialistenberufe mit Meister- oder Bachelorabschlüssen könnten zu einem Drittel durch Maschinen ersetzt werden, heißt es in der Untersuchung. Das ist nur geringfügig weniger als bei den Hilfsberufen (46 Prozent). Erst ein Masterabschluss oder ein Doktortitel verringert das Digitalisierungspotential im eigenen Beruf deutlich (18,8 ProzGFent). Aufgeschlüsselt auf die einzelnen Branchen, ergeben sich hier zudem große Unterschiede.
...
Die Entwicklung könnte aber auch dabei helfen, das teure Rechtssystem für untere Einkommensklassen zugänglich zu machen.
...
Ich bin hier, um nüchtern festzuhalten, dass es in unserer Verantwortung liegt, die kommenden Veränderungen so zu lenken, dass sie zum Wohle der Gesellschaft erfolgen“, appellierte der amerikanische Vizepräsident Joe Biden am Anfang des Jahres beim Weltwirtschaftsforum in Davos an die vor ihm versammelte Wirtschaftselite der Welt. „Wir müssen sicherstellen, dass die digitale Revolution mehr Gewinner hervorbringt als Verlierer. Das ist das, was unsere Vorgänger in früheren industriellen Revolutionen auch getan haben. Aber dieses Mal wird es schwerer werden.“


http://m.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/koennen-computer-aerzte-anwaelte-und-wirtschaftspruefer-ersetzen-14282103.html





"Welche Fähigkeiten bei Arbeitnehmern fehlen - das ist meist weithin bekannt. Aber welche Fähigkeiten haben besonders viele deutsche Arbeitnehmer im Vergleich zu denen aus anderen Ländern?"



http://m.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/deutsche-arbeitnehmer-land-der-recherchekuenstler-und-geschaeftsentwickler-14281516.html


http://linkedin-fertigkeiten.ingeniumdesign.de/

simples :: marketing hat gesagt…


"Zu einer gewissen Entspannung auf dem Arbeitsmarkt für MINT-Kräfte hat auch die häufigere Beschäftigung älterer Arbeitnehmer geführt - besonders im Bereich der 60 bis 64 Jahre alten Beschäftigten."

http://m.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/fachkraefteluecke-in-deutschland-fehlen-mehr-als-170-000-mint-arbeitskraefte-14261633.html