Mittwoch, 15. Juni 2016

Der Mehrwert [9]

"Du bist ersetzbar. Na und?"

http://www.livingthefuture.de/2013/06/08/du-bist-ersetzbar-na-und/

"Jeder Mitarbeiter ist ersetzbar"

https://www.kununu.com/de/komuna/a/SUZrUFNyfQ%3D%3D


vs.


"Pitch – der Beginn beiderseitigen Hintergehens."


„Die meisten Pitches in Deutschland sind Quatsch“, sagt Oliver Klein, der Chef einer Firma namens Cherrypicker, die ausgerechnet damit ihr Geld verdient, Firmen beim Pitch zu helfen. ...


http://www.brandeins.de/archiv/2016/richtig-bewerten/pitch-farce-to-farce/








Kommentar

von "Christoph"

"Meine Partnerin und ich sind nach unserem Rückzug aus England nach Deutschland schockiert über die Situation Selbstständiger in Deutschland. In der UK bedeutet Selbstständigkeit generell ein höheres Einkommen, die Sozialabgaben bleiben gering, man wird allgemein respektiert für seine Entscheidung seine Karriere selber in die Hand zu nehmen.
...
Es gäbe so viele Menschen mit neuen frischen Unternehmensideen in diesem Land, aber es ist tatsächlich einfacher seine Vision in änderen Ländern umzusetzen, ganz einfach weil die finanzielle Belastung für Kleinstunternehmer sich einfach nicht rechnen. Für uns als freiberufliche Kreative ist Deutschland ein ganz hartes Pflaster."

zu *...


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"Manche Auftraggeber verlassen sich lieber auf Agenturen, auf GmbHs und klangvolle Namen. Die seien zuverlässiger und halten Termine, sagen sie. Die Auftraggeber. Stimmt manchmal sogar! 

Es wird auch immer Agenturen geben, die es noch ein paar Euro preiswerter machen und damit manche Kunden überzeugen können. 

Einige Agenturen arbeiten selber mit Freiberuflern, nutzen deren Situation schamlos aus (vor allem in Ostdeutschland), drücken sie im Preis und vermieten sie quasi mit Aufpreis an Auftraggeber. 


Andere Agenturen arbeiten mit Praktikanten und schlecht bezahlten Berufsanfängern oder Minijobbern. Dementsprechend ist auch die Qualität ihrer Arbeiten. 

Da kann man es doch lieber selbst machen – oder einen Freiberufler direkt beauftragen. Und auf gute Qualität auch mal ein oder zwei Tage länger warten :-) "

* http://blog.meine-firma-und-ich.de/einige-irrtuemer-ueber-freiberufler-und-selbstaendige/





"Kommunikationsdesigner zwischen Mittelklasse und Existenzminimum:
...
Fast die Hälfte aller selbständigen Designer kalkuliert mit einem Stundensatz, der unter 50,00 Euro liegt. Das ist ein Satz, mit dem keine dauerhafte Existenz zu sichern ist.

http://bdg-designer.de/kommunikationsdesigner-zwischen-mittelklasse-und-existenzminimum-der-bdg-honorar-und-gehaltsreport-2012/

http://bdg-designer.de/wissen/bdg-stundensatzkalkulator/

http://bdg-designer.de/designer-sind-erfolgreich-wenn-die-grundlage-stimmt-honorar-und-gehaltsreport-2014-veroeffentlicht/






"Frauen werden schlechter bezahlt als Männer.
...
Die Wahrheit ist noch krasser.

Ach ja? Sollten sie jubeln ob der Berufung zur Mutterschaft, Elternzeit und all der anderen unbezahlten Care-Arbeit? Sollten Frauen dankbar sein, dass sie im Vergleich zu den Männern überdurchschnittlich oft das Glück der Teilzeitarbeit wahrnehmen? Schließlich können sie froh sein, dass sie überhaupt Geld verdienen dürfen. Es ist nämlich gar nicht lange her, da waren eigenes Einkommen oder eigenes Vermögen für Frauen, besonders für verheiratete, rechtlich gar nicht vorgesehen. Frauen und Geld – das gehörte nicht zusammen!"

http://www.zeit.de/karriere/2016-06/gleichberechtigung-lohnunterschied-maenner-frauen-jahrestag


"Warum scheitern Existenzgründer aller Sparten? 



Finanzierungsmängel (68,6 %)

Informationsdefizite (48 %)

Qualifikationsmängel (48 %)

Planungsmängel (30,1 %)

Familienprobleme (29,9 %)

Überschätzung der Betriebsleistung (20,9 %)

Äußere Einflüsse (15,4 %)




"Hochschulabsolventen als Existenzgründer



Hochschulabsolventen als Existenzgründer sind in Deutschland nicht so zahlreich wie in anderen Industrieländern. Das liegt an folgenden Punkten (Quelle: BMWI: Gründerzeiten Nr. 12): ...

http://www.ruesterweg.de/2015/02/selbststaendigkeit-warum-viele-scheitern/



http://das-unternehmerhandbuch.de/2013/05/15/8-jahre-selbstaendigkeit-oder-vom-glueck-mit-wunschkunden-zu-arbeiten/





"Pitch
Farce to Farce

"Wenn Unternehmen eine Agentur für Werbung und PR suchen, veranstalten sie meist einen sogenannten Pitch – der Beginn beiderseitigen Hintergehens.


„Die meisten Pitches in Deutschland sind Quatsch“, sagt Oliver Klein, der Chef einer Firma namens Cherrypicker, die ausgerechnet damit ihr Geld verdient, Firmen beim Pitch zu helfen. Er glaubt, dass die Anforderungen an Agenturen viel zu komplex sind, um sie mit einem Briefing und einer Power-Point-Präsentation abzubilden. „Wir sind zwar die größte Pitch-Agentur in Deutschland“, sagt Klein. „Aber wir sind auch die größten Pitch-Verhinderer. Oft bringt ein Pitch gar nichts, und wir empfehlen den Unternehmen, darauf zu verzichten.“


"Im schlimmsten Fall passiert Folgendes: ...

"Aber auch bei kleineren Etats verliert der Pitch zunehmend an Attraktivität.

„Am Ende hat der Kunde gesagt: Wenn das das Beste ist, was die uns vorschlagen, dann machen wir das lieber selbst.“ Unterdessen hat Mercedes-Benz eine eigene Agentur namens Antoni gegründet."


http://www.brandeins.de/archiv/2016/richtig-bewerten/pitch-farce-to-farce/




"100 Bewerbungen und mehr sind oft nötig, um am Ende einen Job zu bekommen.




"Das ist eine einfache Wahrscheinlichkeitsrechnung: Bei 100 Bewerbungen ist die statistische Wahrscheinlichkeit, eingestellt zu werden bei ein Prozent, die eingeladen zu werden vielleicht bei 10.

Bei 1000 schrumpft das Verhältnis auf  0,1 bzw. 1%. Oft ist Auswahl ein Glücksspiel."



"Projektstelle bei einer beliebten NGO: 1.200 Bewerber

Position im Pressebereich bei einer namhaften Institution: 3.000 Bewerber

Marketingposition bei einem Tourismusverband: 350 Bewerber

Kaufmännische Leitungsposition bundesweit: zwischen 70 und 800 Bewerber (höhere Zahlen in Großstädten und bei Markenunternehmen)

Marketing Leitungsfunktion bundesweit zwischen: 150 und 1.500 Bewerber (höhere Zahlen bei Markenunternehmen, in Großstädten und vor allem Fast Moving Consumer Goods)

Controller in Hamburg: 280 Bewerber

Brand Manager in Hamburg: 800 Bewerber



"Es gibt auch Schrauben, an denen sich nicht drehen lässt.


http://karriereblog.svenja-hofert.de/2014/09/03-prozent-wie-unwahrscheinlich-einladungen-auf-vorstellungsgespraeche-wirklich-sind-und-an-welchen-schrauben-sie-drehen-koennen/









"Frauen müssen wissen: Männer brauchen klare Anweisungen."
"Männer hassen es außerdem, von Frauen Aufträge zu bekommen."
"Aber Frauen sind auch kompliziert."

http://www.persoenlichkeits-blog.de/article/2987/frauen-muessen-wissen-maenner-brauchen-klare-anweisungen



"Frauen werden schlechter bezahlt als Männer.
...
Die Wahrheit ist noch krasser."

http://www.zeit.de/karriere/2016-06/gleichberechtigung-lohnunterschied-maenner-frauen-jahrestag





http://www.autaak.de/18-projektboersen-fuer-freelancer-und-unternehmen/


Vs.


"Seite 4 - Die Digitalisierung macht auch vor Hochqualifizierten nicht Halt - Faz.net


Ich bin hier, um nüchtern festzuhalten, dass es in unserer Verantwortung liegt, die kommenden Veränderungen so zu lenken, dass sie zum Wohle der Gesellschaft erfolgen“, appellierte der amerikanische Vizepräsident Joe Biden am Anfang des Jahres beim Weltwirtschaftsforum in Davos an die vor ihm versammelte Wirtschaftselite der Welt. „Wir müssen sicherstellen, dass die digitale Revolution mehr Gewinner hervorbringt als Verlierer. Das ist das, was unsere Vorgänger in früheren industriellen Revolutionen auch getan haben. Aber dieses Mal wird es schwerer werden.“


http://m.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/koennen-computer-aerzte-anwaelte-und-wirtschaftspruefer-ersetzen-14282103.html






Wenn Sie einen Marketing-Automaten brauchen:
Dann sind Sie hier ...
http://simples-marketing.blogspot.com/2012/02/wenn-sie-einen-marketing-automaten.html

 

 

 






Kommentare:

simples :: marketing hat gesagt…

"Eine einzigartig zerstörerische Situation am Markt

Früher erschien all das unvorstellbar. Fast jedenfalls. Der damals noch unbekannte Loriot schrieb 1950 empört an seinen Vater: "Ich habe von der Kurverwaltung Norderney die Aufforderung erhalten, ein Werbezeichen für das Bad zu entwerfen. Ich soll zunächst ‚kostenlos und unverbindlich‘ Skizzen einreichen mit der Aussicht, dass bei Gefallen eine davon erworben würde. Also ein ganz unklares, lächerlich Ansinnen. Ich gehe doch auch nicht in einen Fleischerladen, hake mir eine Wurst ab, esse sie auf und sage dann, sie schmeckt mir nicht!"

"Warum zetteln die Freelancer keinen Aufstand an? Einer der ersten Facebook-Mitarbeiter, Jeff Hammerbacher, hat da seine ganz eigene Antwort: "Die klügsten Köpfe meiner Generation denken darüber nach, wie sie Menschen dazu bewegen können, auf Werbeanzeigen zu klicken. Das ist scheiße."

"Also, was tun? Vor allem junge Akademiker pimpen ihre Lebensläufe oft bis zum Exzess – und suchen trotzdem verzweifelt nach guten Jobs. Niemand sollte die Schuld dafür bei sich selbst suchen! Denn Arbeitslosigkeit ist kein individuelles Versagen, sondern ein Systemfehler. 


"Wenn die SAG-AFTRA oder die Writers Guild of America, wo Tausende Wortkünstler organisiert sind, für höhere Gagen streiken, liegt die Medienbranche brach. 

"Man kann nur hoffen, dass sich die europäischen Kolleginnen schnellstmöglich zusammentun, um für anständige Löhne und soziale Absicherung zu kämpfen. Denn wenn Bonzen und Bosse etwas gar nicht mögen, dann sind das aufmüpfige Freelancer.



http://www.zeit.de/karriere/beruf/2016-06/selbststaendigkeit-freiberufler-soziale-absicherung/komplettansicht

simples :: marketing hat gesagt…

"Rund 27 Prozent aller Selbstständigen in Deutschland arbeiten über 50 Stunden pro Woche.

https://www.destatis.de/DE/Publikationen/WirtschaftStatistik/Arbeitsmarkt/SelbststaendigkeitDeutschland_72013.pdf?__blob=publicationFile

"Was fehlt ist Mobilisierung ...

http://www.zeit.de/karriere/beruf/2016-06/selbststaendigkeit-freiberufler-soziale-absicherung/komplettansicht

simples :: marketing hat gesagt…

"Es geht darum, wie wir eine kollektive Fahrt in die Dumping-Hölle vermeiden können.


"Doch die Vermeidung von Sozialbeiträgen durch Scheinselbständigkeit ist nur eines der aktuellen Probleme auf dem Arbeitsmarkt. Ein anderes liegt darin, dass es immer mehr schlecht bezahlte (Teilzeit-) Jobs gibt, mit denen man auch bei vollen Sozialbeiträgen keinen genügenden Risikoschutz und keine Altersvorsorge finanzieren kann. In Deutschland etwa verdienen rund 20% der Beschäftigten weniger als 1700 Euro brutto, zahlen also inklusive Arbeitgeberbeitrag maximal 310 Euro in die Alters- und 280 Euro in die Krankenversicherung ein. Selbst kleine Renten lassen sich so nur mit hohen staatlichen Zuwendungen finanzieren. Selbst in der Schweiz sind immer mehr Rentner auf Ergänzungsleistungen angewiesen.
...
Fahrt in die Dumping-Hölle der Plattform-Ökonomie » Makroskop

https://makroskop.eu/2016/06/fahrt-in-die-dumping-hoelle-der-plattform-oekonomie/